Aktenzeichen 54-K: Der Jasminstrauch

This is a German radio play, so the rest of the description will be German, too.

Das Hörspiel kann hier online gehört werden (0:12:31), oder aber als MP3-Datei (17,3 MB) herunter geladen werden. Solange nichts verändert wird – also insbesondere Vor- und Abspann dran bleiben – kann es auch beliebig weitergegeben werden (CC-ND-BY 3.0 Germany).

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Geschichte

Die Geschichte basiert auf der Kurzgeschichte Jasmin (Jasminum officinale), wurde aber um einige Krimi-Elemente erweitert. (Auf meine private Anfrage per Forum, ob es für die Autorin Kristin ok wäre, wenn ich ihre Geschichte zu einem Hörspiel verarbeite, kam leider nie eine Antwort. Ich bin jedoch inzwischen davon überzeugt, dass dies aufgrund der starken Abänderungen sowohl rechtlich als auch moralisch ok ist.)

Zur Handlung (es wird ein wenig gespoilert): Lothar Bollmann wird von der Polizei verhöhrt. Er hatte kürzlich in einem leer stehenden Haus campiert, und am Fenster eine junge Frau bemerkt, mit der er ins Gespräch kam. Er selbst ist inzwischen Witwer. Von nun an treffen sich die beiden öfter dort, doch eines Tages bekommt die Bekanntschaft eine rasante Wende: Sie ist tot, und er eventuell der Mörder – gäbe es da nicht ein paar Unstimmigkeiten mit der zeitlichen Abfolge.

Entstehung

Ursprünglich wurden alle direkten und indirekten Reden aus der Geschichtenvorlage möglichst genau übernommen – letztlich sind aber dann doch nur wenige Sätze unverändert geblieben.

Vor den eigentlichen Aufnahmen mit den Sprechern habe ich alle Texte selbst eingesprochen, und eine erste Roh-Schnitt-Fassung angelegt. Wegen gewisser Dialogsequenzen und Überlagerungen zeigte sich nämlich erst dabei, wie lang das Hörspiel werden würde. Die Aufgabenstellung sah eine Maximaldauer von 5 Minuten vor, die erste Fassung lag aber jenseits der 20 Minuten. Das Skript konnte recht schnell auf 15 Minuten gekürzt werden, aber die letzen 2,5 Minuten fielen der Schere erst zum Opfer, als schon die finalen Stimmen aufgenommen waren.

Die Rolle des Lothar Bollman hielt ich für schwierig, und ich wusste nicht wen von meinen Kollegen ich für einen verwirrten, verheulten Aussagenden nehmen könnte. Daher entschloss ich mich, die Rolle selbst zu übernehmen. Um beim Sprechen komplett frei von jeglichen Zwängen zu sein, habe ich diese Aufnahme allein durchgeführt, bin also zum Pegeln, Starten, Stoppen, etc. zwischen Specherkabine und Aufnahme-Rechner hin- und her gelaufen. Die heiße, stickige Luft in der Sprecherkabine ist wirklich sehr hilfreich, um sich in die richtige Stimmung zu heulen, auch wenn es um so schwerer war, danach wieder normal zu sprechen…

Die Vor- und Abspann-Musik hat Stephan Berger übrigens schon einige Zeit zuvor komponiert, um sie in unserem „Filmwiki“ zu hinterlegen, so dass sie in späteren gemeinsamen Filmen genutzt werden könnte.

Interessant ist vielleicht noch, dass dies nicht nur das erste Hörspiel ist, das ich gemacht habe, sondern auch, dass ich zuvor praktisch nie Hörspiele gehört habe, insbesondere keine mit Krimi-Anteilen.

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