Wie das alles vielleicht einmal begonnen haben könnte…

In Zukunft kommen vielleicht auch mal Menschen auf meine Seite, die mich nicht persönlich kennen und dennoch meine Geschichte nachvollziehen möchte. Blogs von transsexuellen Menschen können natürlich so verschieden sein wie die Menschen selbst. Aber wenn es sowas wie den archetypischen Transblog gäbe, dann wäre das wohl eine chronologische Dokumentation der Transition. Mein Blog ist da ja eher mittendrin eingestiegen, und daher möchte ich nun wirklich mal ganz am Anfang ansetzen. Vom ersten Tag an – wenn es denn einen solchen „ersten Tag“ überhaupt gibt…

Es war einmal im Jahr 1963…

Das Leben beginnt ja bekanntlich mit – ja womit eigentlich? Geburt? Befruchtung der Eizelle? Eine bestimmte Schwangerschaftswoche? Die Frage ist wohl nach wie vor ungeklärt, und Abtreibungsgegner und -Befürworter sind da offensichtlich noch zu keiner Einigung gekommen. Das Thema „Abtreibung“ werde ich zwar sicher auch irgendwann einmal bearbeiten, aber ist für meinen Lebensbeginn nicht weiter relevant. Denn ich war zwar kein Wunschkind, aber eine Abtreibung wurde bei mir wohl nie erwogen.

Aber zurück zum Thema: Wann begann meine Transsexualität? Die Ursachen sind generell noch ungeklärt. Es könnte genetische Ursachen geben, dann wäre der Beginn meiner Transsexualität quasi bei der Befruchtung der Eizelle anzusetzen, also im Frühjahr 1984. Oder sogar noch davor, wenn man davon ausgeht dass der Chromosomensatz der Keimzellen bei deren Meiose festgelegt wird. Für die Eizelle, aus der ich entstanden bin, war das irgendwann im Frühjahr 1963, denn Frauen bilden alle ihre Primärfollikel in den ersten Wochen nach ihrer Geburt. Ob vielleicht schon hier die Ursache zu finden ist, wird sich ggf. sogar noch zeigen. Im Rahmen meiner Diagnosestellung wird auch mein Chromosomensatz bestimmt werden, was aber bisher bei mir noch nie durchgeführt wurde. Gewisse genetische Abweichungen, die sich auf die Geschlechtsentwicklung auswirken können, sind dabei bereits bestimmbar. Ich bin ein wenig gespannt.

Andere Theorien gehen von einer hormonellen Schwankung während der Schwangerschaft aus, welche eine spätere Transsexualität gegünstigt oder auslöst. Das wird sich nun im Nachhinein kaum mehr prüfen lassen, deshalb überspringe ich den Punkt gleich mal – was nicht heißen soll, dass ich diese Möglichkeit ausschließe.

…oder doch in den späten 80ern?

Noch andere Ansätze erwarten eine Auslöser durch die frühkindliche Erziehung und das soziale Umfeld. Manche davon sind sehr konkret und gehen so weit, dass bestimmte Konstellationen quasi zwingend zu bestimmten transsexuellen Entwicklungen führen würden. All jene Ansätze, die ich bisher gelesen habe, trafen entweder nicht auf meine Kindheit zu oder waren so allgemein, dass sie auf gut 20% der Kinder zutreffen dürften. Warum dann nur jeder tausendste, zehntausendste oder gar hunderttausendste Mensch transsexuell ist (Die Angaben variieren dort extrem), bleibt dann aber unklar. Was die erziehungsbasierten Erklärungsversuche angeht, so geht es bei manchen direkt um die geschlechtsspezifische Erziehung. Also z.B. darum, dass Eltern ihr Kind bewusst zum „falschen“ Geschlecht hin erziehen. Oder aber auch, dass sie nicht vehement genug einschreiten wenn das Kind von sich aus zum „falschen“ Geschlecht tendiert. Dann sind da noch Erklärungen über traumatische Erlebnisse in der Kindheit – welche es aber bei mir nie gab. Wieder andere Ansätze gehen von abwesenden Vätern oder übermäßig dominanten Müttern aus, was sich ja immer gut als Vorwand für alles und nichts macht.

Wie sah das also bei mir und meinen Eltern aus? Mein Vater hatte sich vermutlich erst mal gar kein Kind gewünscht, aber als dann schon eins unterwegs war, hat er doch sehr auf ein Mädchen gehofft. Ich glaube, meiner Mutter war das egal. Beide hielten wohl nicht viel von übermäßig geschlechtsbetonter Babykleidung und -Zubehör, das heißt, meine frühe Kindheit war nicht rosa oder blau sondern einfach bunt.

Als ich fünf war kam „Arielle die Meerjungfrau“ in die Kinos. Ich fand den Film und insbesondere Arielle total toll. Ich habe vor einem Jahr gehört, dass alle transsexuellen Kinder Meerjungfrauen toll finden, aber ich glaube, das ist bei mir nur ein Zufall und ich mochte Arielle „einfach nur so“. Ich hatte mir dann eine Jacke mit Arielle-Motiv gewünscht. Meine Mutter, die gerne Kleidung für mich nähte, hat mich wohl auch darauf hingewiesen dass andere das vielleicht bei einem Jungen komisch finden. Das war mir aber egal, ich wollte meine Ariellejacke und bekam sie. Das war, soweit ich weiß, das einzige Mal in meiner Kindheit, dass ich auf eine Abweichung von geschlechtlichen Konventionen hingewiesen wurde.

Mein Denken und Fühlen als Kind

Ich wurde also insgesamt sehr geschlechtsneutral erzogen, und habe mich eigentlich auch immer genau so gefühlt. Mir war schon ab einem gewissen Alter bewusst, dass ich ein Junge war, aber das war in erster Linie so ein Begriff ohne viel Inhalt. Ich habe mich dadurch nicht verpflichtet gefühlt, irgendwelche vorgegebenen Anforderungen zu erfüllen. Äußerlich war nicht allen immer klar „was“ ich denn nun bin, und auf Nachfrage, oder wenn mich jemand als Mädchen angesprochen hat, habe ich dann sachlich erwähnt, dass ich ein Junge bin. Dabei war ich weder stolz noch beschämt, ein Junge zu sein, und die Bezeichnung als Mädchen fand ich auch nicht schlimm sondern einfach nur faktisch falsch. (Ich habe gerade eine Erzählung im Ohr, laut der ich auch mal etwas beleidigt auf so eine „Falschzuordnung“ reagiert hätte. Keine Ahnung, ob da was dran ist.)

Was meine kindlichen Ideen von der Zukunft angeht, so hatte ich eigentlich immer schon großes vor, aber ich kann mich nicht erinnern dass ich mich in diesen Vorstellungen als Mann, als Frau oder sonst irgendwas geschlechtlich konkretes gesehen habe. Ich hatte einfach nur ein gesundes Selbstvertrauen darin dass ich nun mal ich bin und dass ich voll o.k. bin. Das war also diese Zeit vor der Einschulung.

Ich weiß bis heute nicht, ob dieses neutrale empfinden „normal“ ist, also in wie fern Kinder unter 6 Jahren üblicherweise ein Geschlechtsempfinden haben. Irgendwo wird es vermutlich schon ein Grund geben dass das Wort „Kind“ geschlechtsneutral ist und so oft benutzt wird. Zwar ist „Erwachsener“ auch recht neutral, aber einzelne Erwachsene bezeichnet man ja selten so sondern eher als Mann oder als Frau. Bei einer „typischen“ Erziehung, welche stereotype Geschlechterrollen vorlebt und forciert wäre das sicher nicht so verlaufen. Entweder hätte man mir dann männliches Verhalten und männliche Selbstidentifikation anerzogen, oder ich hätte diese nicht angenommen und wäre dafür irgendwie negativ sanktioniert worden. Keine Ahnung, wie sich das auf mein restliches Leben ausgewirkt hätte. Ich denke, viele andere Kinder in dem Alter haben einen deutlich stärkeren Bezug zu ihrem Geschlecht, sei er nun aus sich selbst heraus gefühlt oder anerzogen. Aber das ist auch wieder ein Thema für sich.

Eltern sind ja auch Vorbilder und Rollenmuster

Sind meine Eltern denn gute Vorbilder als Mann und Frau gewesen? Zunächst muss man sagen, dass ich eher ein Papa-Kind war, aber eben nicht nur. Meine Eltern hatten gemeinsame Hobbys (Handwerken, Gartenpflege) – vielleicht müsste man eher sagen „gleiche Hobbys“, denn wirklich gemeinsam haben sie das trotzdem nicht getan. Aber beide hatten auch ihre jeweils eigenen, die dann ziemlich geschlechtstypisch waren: Mein Vater hat mit Elektronik und Computer herum gespielt und meine Mutter hat Schmuck und Deko-Objekte gebastelt. Ich hab das alles mal ausprobiert, alles hat irgendwie Spaß gemacht, und mir wurde auch nicht vorgelebt dass diese Beschäftigungen nur für Männer oder nur für Frauen geeignet wären.  Trotzdem haben mich die technischen Interessen mehr gepackt. Was die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau angeht, gab es da nicht viel Verteilung bei den beiden. Obwohl wir alle in der selben Wohnung gelebt haben, haben beide quasi ihren eigenen Parallelhaushalt darin geführt, d.h. alle Haushaltstätigkeiten waren beidgeschlechtlich belegt. Phasen der Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit haben sich auch bei beiden irgendwie abgewechselt, auch hier haben sich bei mir keine Geschlechterrollen eingeprägt.

Charakterliche Unterschiede gab es zwischen den beiden trotzdem viele, vor allem was den Umgang mit anderen Menschen angeht. In diesem Bereich habe ich dann wohl einige Verallgemeinerungen gebildet und mir ein Bild davon gemacht, wie Männer bzw. wie Frauen generell so sind. Das wurde sicher auch dadurch verstärkt, dass die beiden viel miteinander stritten und dabei oft auch selbst solche Verallgemeinerungen genutzt haben. Nicht alles davon habe ich einfach so geglaubt, schließlich widersprachen sich die Geschlechtsbilder die meine Eltern jeweils konstruierten. Soweit ich mich erinnere habe ich mich davon all die Jahre nicht angesprochen gefühlt. Egal ob etwas über „die Männer“ oder „die Frauen“ gesagt wurde, ich war nicht in der Lage oder gewillt, das irgendwie auf mich zu beziehen. Ich war schließlich ein Kind. War mir denn überhaupt bewusst dass ich in wenigen Jahren selbst ein Mann – oder eben eine Frau – sein würde?

Kommt meine Kindheit dann noch als Auslöser in Frage?

Alles in allem glaube ich nicht, dass die Haltung meiner Eltern meine Transsexualität „ausgelöst“ hat. Sie hat allenfalls dazu geführt, dass gewisse Konflikte erst sehr spät aufgetreten sind. Somit bin ich jetzt eigentlich mit der Kindheit durch, und glaube nicht, dass es dort einen direkten Auslöser gab. Und selbst wenn der Grund meiner Transsexualität schon vor der Kindheit gelegen hat, so gab es auch in all den Jahren keinen deutlichen Hinweis auf diese Entwicklung. Wenn ein Kind zunächst keine deutliche Geschlechtszugehörigkeit hat, dann könnte man ja vermuten dass es das in der Pubertät nachholt, und dann natürlich zu dem Geschlecht tendiert, das körperlich und hormonell vorliegt. Oder die Person fühlt sich weiterhin „neutral“. Aber wer würde schon damit rechnen, dass sich eine Identität zeigt, die im Gegensatz zum Körper steht?

Man spricht bei Kindern in medizinischen Kreisen meist nicht von Transsexualität, sondern von Geschlechtsidentitätsstörungen (Gender Identity Disorder = GID). Und es heißt, dass nur ein kleiner Bruchteil der Kinder mit GID im Erwachsenenalter transsexuell sind. Ich frage mich manchmal, ob meine geschlechtsneutrale Kindheit schon das ist, was diese sogenannten Spezialisten unter GID verstehen. Falls ja, dann wundert es mich nicht, dass die meisten davon später mal eine „normale“ Geschlechtsentwicklung durchleben. Die Diagnosekriterien für GID im Kindesalter entsprechen aber schon weitestgehend dem, was man sich gemeinhin unter Transsexualität vorstellt. Demnach hatte ich als Kind nichtmal diese Kriterien erfüllt.

Damit stellt sich die Frage, ob ich erst in der Jugend transsexuell geworden bin. Bis vor wenigen Monaten habe ich mir das genau so erklärt. Wenn ich meine Jugend genauer betrachte, dann komme ich aber zum Schluss, dass zu Beginn meiner Pubertät die Transsexualität eigentlich schon voll ausgebildet war. Und dennoch war mir das bis ins hohe Alter von *hust* 26 Jahren so richtig nicht bewusst. Aber das ist eine komplexe Geschichte für sich, die in einem oder mehreren der nächsten Blogbeiträge erzählt wird…

2 Gedanken zu „Wie das alles vielleicht einmal begonnen haben könnte…“

  1. Hi 🙂

    Wollt dir nur zur Verfollständigung deines Wissens mitteilen, dass mindestens 1:1.600 Menschen in Deutschland transsexuell ist (50.000 Transsexuelle leben Vox zufolge mindestens in Deutschland, das ist die offizielle Zahl.). Geht man davon aus, dass sich jede(r) Zweite aufgrund Angst vor gesellschaftlichen Repressionen nicht traut, steigt die Zahl schon auf 1:800. Keine unrealistische Schätzung wie ich finde, zumal ich in der Zählung beispielsweise noch fehle… Jedes Jahr kommen 300 Betroffene hinzu (minus die hoffentlich friedlich Dahingeschiedenen).

    Zum Thema selbst: Viele Leute neigen dazu, Transsexualität auf eine verkorkste Kindheit zu schieben. Irgendwo muss ja der Hund begraben sein. So habe ich gemerkt, dass meine Freundin davon ausgegangen ist, dass ich durch die schlechten Erfahrungen mit meinem Vater (Immer wenn ich mit ihm rede fühle ich mich ängstlich und unsicher, weil er gewalttätig und dominant war) zu den Gedanken komme, die mich veranlassen, auf die Suche nach meiner Weiblichkeit zu gehen. Ich persönlich führe eher meine Sozialphobie darauf zurück (Behandlung mit Citalopram begonnen) und betrachte die Transsexualität gegenwärtig eher als naturgegeben. Auch ich hatte übrigens kein eindeutig transsexuelles Verhalten vor dem 11. Lebensjahr an das ich mich erinnern kann gezeigt, ich denke, dass ich da relativ unauffällig war, auch wenn ich selbst gerne Arielle geguckt habe 😉 Außerdem konnte ich meinen Penis schon damals nicht leiden, aber ernsthaft zu Weiblichkeit tendiert habe ich auch nicht. Die ersten Gedanken in diese Richtung fingen quasi mit 12 an, mit 14 dachte ich schon (auch das entspricht deinen Erfahrungen) so, dass ich viel lieber ein Mädchen wäre, aber hab das nicht für so wichtig genommen oder realisiert, aber im Rückblink sind Körpertauschgedanken zwar dämlich aber doch ziemlich aussagekräftig. Richtig erkannt habe ich vor einem halben Jahr, dass eigentlich kein Weg dran vorbei führt. Ich bin inzwischen 21 und denke, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis es weiter geht. Gegenwärtig behandle ich meine Angststörung um wieder vernünftig unter Menschen zu gehen, weil mich das echt fertig macht momentan. Lt. der Selbstmordstatistik die ich glaube ich hier gefunden habe, wäre ich also in Phase 2. Die höchste Suizidrate zeigt, dass diese Zeit auch für Andere extrem fordernd ist. Ich hoffe so schnell wie möglich hier raus zu kommen, aber habe die Kraft momentan einfach noch nicht…Jedenfalls glaube ich, dass eine Ausprägung mit Beginn der Pubertät normal ist und das es auch normal ist, dass man das zuerst nicht erkennt. Gibt sicher auch andere Beispiele und das wirkt auch irgendwie authentischer, aber es geht nicht darum das es authentisch ist, sondern darum, dass es einfach so ist wie es ist.

    Naja… Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo es herkommt, aber ich glaube nicht, dass die Erziehung es auslösen, sondern höchstnes verstärken oder unterdrücken kann. Ansonsten müssten alle Hintergrundgeschichten ähnlich sein, sind sie aber mit Sicherheit nicht.

    Gruß
    Nina

  2. Hallo Lena. Ich bin Sam, geboren als „Nelly“ und klinke mich mal mit ein.

    Mir ging es in der Kindheit ähnlich wie dir, ich wurde zu nichts gezwungen, durfte alles ausprobieren was mich neugierig gemacht hat und wurde zumindest von meiner Mutter nie in irgendein Rollenbild gesteckt. Trotz „Mädchenkörper“ liebte ich meine kurzen Haare und trug oft Latzhosen. Ich wurde in etwa so häufig wie du von Erwachsenen für mein Gegengeschlecht gehalten und weil ich mir über Geschlechter nie eine Platte gemacht habe hat mich das zwar gewundert aber ich hab die Leute meistens korrigiert.
    Mein Körper war für mich auch nicht so wichtig, ich wusste ja damals noch nicht wofür man so einen Penis später mal braucht (hehe…) nur im stehen nicht pinkeln zu können fand ich irgendwie unfair.

    Bei mir ging es dann auch in der Pubertät los und das leider ziemlich massiv. Habe meinen Körper für meine Brüste gehasst und wurde vom Rest der Gleichaltrigen schickaniert weil ich nicht wusste wie man sich zu ner Frau entwickelt, shoppen geht und sich schminkt. Ich hab auch damals noch nicht drüber nachgedacht transsexuell zu sein, ich fand diese Pseudogeschlechterrolle der Mädels einfach nur albern und unnötig und hab einen auf Nerd gemacht. Hatte nen besten Freund mit dem ich meinen inneren Kerl ausleben konnte und wurde stolz drauf für ein Mannsweib gehalten zu werden oder drauf angesprochen zu sein WIE unweiblich ich bin. Fühlte mich aber nie ganz wohl weil ich in Östrogengefütterte Fettpolster eingewickelt war und die Brüste für alles sportliche extrem unpraktisch und hinderlich sind.

    Ich bin dann drauf gekommen was ich bin als ich meinen ersten Freund hatte (ja, ich verliebe mich in Jungs, vorallem in zarte, feminine, man kann vllt auch sagen in die Klischeeschwulen … ) und sehr verspätet sexuelles Interesse bekommen hab … und dann war ich in der Zwickmühle eigentlich oben liegen zu wollen und nachts zu träumen ich hab ein eregiertes Glied… das war dann der letzte Funken den ich brauchte damit mir das Licht aufging dass ich kein Mannsweib bin sondern ein falsch bestückter halbwegs femininer Mann.

    Um es kurz zu machen ich will dir damit sagen, du bist mit deinen Erfahrungsstationen nicht allein. Ich bin jetzt übrigens 24 und seit nem Jahr erst auf dem Weg zur Angleichung. Die Soziophobie war bei mir auch einfach zu groß, vorallem von Heteromachos auf der Straße als „kleines zartes Weibchen“ angehechelt zu werden wenn man nicht grade einen auf Gothic-Metallnieten-Igel macht zur Selbstverteidigung und Abschreckung…

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