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Ich bin gar nicht so negativ und einseitig wie mein Blog! Oder?

Es gibt so unglaublich viel zu sagen. Leider findet immer nur ein Bruchteil seinen Weg in den Blog. Und ab und zu zweifel ich sogar, ob’s der richtige Bruchteil ist.

Ein Grund ist auf jeden Fall übertriebener Perfektionismus. Jana vertritt im Wolkenkuckucksblog, welcher sich um das (Nicht-)Bloggen von bloginteressierten Frauen dreht, die These, dass Frauen von einem besonders hochen Anspruch an ihr Geschriebenes gehindert werden. Und in der Tat, da scheint etwas dran zu sein. Ich habe diverse Entwürfe für Posts, die nur deshalb noch nicht online sind, weil sie noch nicht perfekt sind.

Dann ist da die thematische Ausrichtung: Mein Blog ist derzeit extrem Trans-spezifisch, und wenn ich mir anschaue, was alles noch in der Pipeline steckt und darauf wartet, veröffentlicht zu werden, dann wird das eher noch mehr als weniger. Wirklich verwunderlich ist das natürlich nicht. Ich könnte über 1000 andere Dinge schreiben, die mich ausmachen und interssieren, aber das tun auch schon 100.000 andere Blogger. Transsexualität ist nach wie vor ein massiv unterrepräsentiertes Thema im Netz und in der Gesellschaft – und wird damit bei mir zwangsweise überrepräsentiert.

Das ergibt natürlich das falsche Bild, dass ich eben in erster Linie transsexuell (TS) wäre und mich das als Mensch ausmacht. Ich glaube, es ist so: Betrachtet man mich allein betrachtet und schaut, was mich ausmacht, ist TS nur eine kleine Facette. Aber wenn man die Gewichtung der Themen, die mich ausmachen nimmt und sie normiert, indem man sie teilt durch die Gewichtung der Themen, die alle anderen ausmachen – dann bleibt nicht viel übrig außer die TS.

Früher habe ich nur über Computerkram geschrieben. Dabei war ich damals doch sicher mehr als nur ein Computernerd. Aber es hat mich am meisten vom Durchschnittsbürger und seinen Tätigkeiten unterschieden. Also war das meine ökologische Nische in der ich mich eingenistet hatte.

Dann ist mir kürzlich noch aufgefallen, dass mein Blog eine negative Grundstimmung hat. Ich schreibe über das, was mich bedrückt. Das macht den Eindruck, dass es mir schlecht ginge, und das stimmt so nicht. Die meiste Zeit geht es mir gut, und in den letzten Monaten ging es mir so gut dass ich mich schon fast dafür schämen musste. Aber Fröhlichkeit hinterfrage ich nicht. Ich nehme sie hin, freue mich drüber, und lebe weiter. Dinge, die mich runter ziehen, durchdenke ich bis ins letzte Eckchen. Das macht ja auch Sinn, denn hier besteht Verbesserungspotential, und Verbesserung beginnt mit Analyse. Das Schreiben in meinem Blog ist eine Verlängerung meiner Gedanken, also landet all das dort, was verbesserungswürdig ist.

Ich weiß, dass das auch anders geht. Man kann über seine schönen Momente schreiben, und zwar nicht nur so abstrakt wie ich es hier tu, sondern ganz konkret. So detailliert, das sich die Leser_innen hinein fühlen können und sich beim Lesen selbst ein wenig freuen. Eigentlich will ich ja, dass andere sich wohl fühlen, und gönnen allen die hier lesen, dass sie dabei nicht nur meine Tiefen und Rückschläge mit durchleben, sondern auch an meinem ganzen Glück teilhaben. Meinen Blog zu lesen soll eigentlich auch Spaß machen.

Aber schaffe ich das wirklich? Kann ich mich morgen vielleicht mal hinsetzen und in schöne Worte fassen, wie glücklich mich das Klettern macht? Wie genial es sich anfühlt, mal wieder was cooles programmiert zu haben? Wie lecker die selbstgemachte Champignon-Käse-Pfanne war? Wie sehr ich beim Performen der Gitarrenriffs auf meiner Tastatur mit den aufgeklebten Blasenpflastern zu diesen Songs von Tool und Metallica gerockt habe?

Vielleicht sollte ich das. Bestimmt sogar. Aber solange noch so viel Scheiß in der Welt geschieht, egal ob er ich persönlich betrifft oder ich mich freuen kann, dass er an mir vorbei gezogen ist, ist das schwierig. Sich trotz all dieses Scheißes am Leben zu erfreuen ist schon eine hohe Kunst, und ich kann es manchmal selbst kaum glauben, dass ich die beherrsche. Aber die Zeit, die ich mir zum Bloggen nehme… da kann ich mich irgendwie mehr daran erfreuen, über die unerfreulichen Dinge zu schreiben. Da kann ich einfach mal kompliziert und nervig und negativ sein, ohne damit irgendwem konkreten auf den Wecker zu gehen.

Übrigens ist dies der erste Post, den ich hier jemals freigeschaltet habe, ohne ihn vorher noch mehrmals probe zu lesen und stundenlang umzuformulieren. Und wohl auch der erste, den ich überhaupt angefangen habe zu schreiben, ohne vorher darüber nachzudenken und mir eine Struktur zu überlegen. Was hat mich dazu ermuntert? Waren es die ermutigenden Worte  im Wolkenkuckucksblog und dessen Kommentaren? Oder ist es der Alkohol aus dem großen Glas mit heißem Eierpunsch, das ich gerade in Rekordzeit geleert habe?

Was auch immer, nehmt euch demnächst beim Lesen meines Blogs einfach auch was super-leckeres zu Trinken (kann ja auch alkoholfrei sein), und vielleicht machen damit auch alle meine Schlechte-Laune-Themen ein wenig mehr Spaß :)

Email-Funktionen funtionieren jetzt (wahrscheinlich)

Wer kein RSS mag, kann meinen Blog ja eigentlich schon immer auch per Mail abonnieren -  nur dass der Mailversand seit einigen Monaten kaputt war.

Zudem hatte ich mich eigentlich dran gewöhnt, bei neuen Kommentaren zu meinen Posts per Mail benachrichtigt zu werden. Auch das klappte offenbar nicht mehr.

Beide Probleme sollten jetzt gelöst sein. Indem ich dies schreibe, teste ich zugleich auch, ob es wirklich geht. Falls nicht, wird es ja eh keiner merken, dass es hier steht…

PS: Das Problem war, dass mein neuer Server nicht als eigenständiger Mailversender konfiguriert ist, und die Standard-mail-Funtion von PHP nur mit SMTP ohne Authentifizierung funktioniert. Einen derart unsicheren Service nutze ich natürlich nicht. Es war gar nicht so einfach, eine Lösung dafür zu finden, aber hier gibt es eine, die innerhalb von WordPress funktionieren sollte.

Die Öffentlichkeit des Privaten: die Konsequenz für mich als Transsexuelle

Als ich begann, diesen Text zu schreiben, fing ich mit einem Vorwort über die gesellschaftliche Situation an, das sich zu einem eigenen Beitrag entwickelt hat, der nun hier zu finden ist. Irgendwie habe ich darin noch über ein paar technische Überleungen den thematischen Bogen zu meinem (unfertigen) Lebenswerk Cubenet geschafft. Man sieht, alles in meinem Leben hängt irgendwie grob zusammen. Nun aber zum privaten Aspekt, und warum ich den nicht mehr privat halte:

Stufen der Geheimhaltung

Gewöhnlich hat man wohl verschiedene Kreise der Privatheit. Ich nummeriere diese mal kurz durch, um mich anschließend einfacher darauf beziehen zu können:

  1. Worüber man öffentlich, z.B. im WWW oder im Fernsehen, berichtet
  2. Worüber man mit jedem offen redet
  3. Worüber man mit Freunden spricht
  4. Worüber man nur mit den aller vertrautesten Personen spricht
  5. Worüber man mit niemandem spricht
  6. Worüber man nicht mal bewusst nachdenkt

Meine Transsexualität, die mir irgendwie schon seit 16 Jahren bewusst ist, war trotzdem die gesamte Zeit über auf “Geheimhaltungsstufe 6″. Ich wusste, das da etwas ist, aber dieses Wissen hat es mit sehr wenigen Ausnahmen nicht mal in Selbstgespräche oder mein Tagebuch geschafft. Viel privater und geheimer kann etwas nicht sein. Der Gedanke, dass irgendwer davon erfährt, war an sich schon undenkbar. Es hätte das Ende bedeutet, was auch immer das bedeuten mag…

Im kurzen Zeitraum von April bis Mai 2011 hat sich dieses Thema zügig von “Stufe 6″ auf “Stufe 1,5″ hochgearbeitet. Sobald ich mich wagte, darüber aktiv nachzudenken, habe ich etwas in Gang gesetzt, das zur Umsetzung führen würde, also zur öffentlichen Transition. Jeder Mensch auf der Welt könnte mich draußen als Frau antreffen, das ist schon sehr öffentlich. Jedem, der aufmerksam genug hinsieht, würde ich auf stille Weise kommunizieren: “Ich bin transsexuell”.

Ist öffentlich gleich öffentlich?

Aber wie öffentlich ist das wirklich? “Ich bin transsexeuell” erschien mir lange als eine sehr schwergewichtige Information, ein großer Brocken, für den es gewiss viel Mut bräuchte, um ihn in die Öffentlichkeit zu zerren. Aber letztlich ist es auch eine triviale Information, die sich in ein paar Zeichen verkürzt darstellen lässt: “Ich=TS”. In 6 Byte kann schon Informationstheoretisch nicht viel Wissen drin stecken. Alle Details, all das was mich als Mensch und meinen Werdegang wirklich ausmacht, lässt sich anhand dessen nur sehr grob erahnen.

Ich habe deshalb mein Coming-Out mit einem etwas längeren Text begangen, nämlich über 12.000 Zeichen, worin auch die Aufforderung an meine Freunde enthalten war, mich nach Details zu fragen, sowie eine genaue Beschreibung dessen, wie öffentlich das nun alles sein soll:

“Ihr könnt mir jederzeit Fragen stellen, wobei folgendes Prinzip gilt: Ihr dürft mich fragen was immer ihr wollt, ich nehme keine Fragen per se übel. Ich werde die meisten Fragen offen und ehrlich beantworten, aber behalte mir natürlich auch als Transsexueller ein gewisses Maß an Privatsphäre vor. (…) Du kannst übrigens auch gerne mit jedem anderen im Raum Braunschweig über das Thema bzw. über mich sprechen. (…) Globaler als in Braunschweig möchte ich das Thema noch nicht verbreiten, also bitte ich euch alle inständig, zunächst mal keine “auffälligen” Dinge über Facebook, StudiVZ und Co. zu verbreiten. Das kommt zu gegebener Zeit noch, aber bitte nicht jetzt.”

Damit habe ich die Öffentlichkeit auf Stufe 3 oder sogar 2 gelegt, aber auch ganz klar nicht auf Stufe 1.

Eine Transfrau kann natürlich nicht ohne weiteres mit männlichen Onlineprofilen durch’s Web ziehen, und als ich nach ein paar Wochen meinen Facebook-Account und wenig später auch den bei StudiVZ umstellte, war klar, dass meine Transsexualität für immer auch online verbucht sein würde. Damit war meine Transsexualität auf Stufe 1 angelangt, aber noch lange nicht alles gesagt. Ich wusste nicht, wie sehr ich mein Facebook-Account nun mit diesem Thema “zuspammen” sollte.  Die Details waren nicht online. Und die allermeisten Menschen würden nun sagen: “Richtig so, da gehören sie ja auch nicht hin.” Wenn ich selbst die Details meiner transsexuellen Entwicklung – vielleicht das privateste was ein Mensch haben kann – online ausbreite, dann schaffe ich ja quasi meine Privatsphäre ab.

Will ich es riskieren, nichts privates mehr zu haben?

Ja, ich will, ich muss. Eigentlich wusste ich das von Anfang an.

Die Anfänge – ich meine nicht die echten Anfänge, damals als ich 11 war, sondern den April 2011 – waren eine stürmische Zeit. Ich setzte mich hin und entschloss mich, endlich über meine geschlechtliche Identität nachzudenken. Um mein jahrelang unterdrücktes und dadurch festgefahrenes Denken etwas in Schwung zu bringen, surfte ich im Netz und suchte ganz bewusst Berichte von anderen, denen es ähnlich geht oder ging. Ganz am Anfang wusste ich nicht mal genau, wo nach ich gerade suche, surfte ein wenig hier und da herum, uns stieß zunächst auf die “Teilzeitfrau” Jula und ihre Website. Von da aus dauerte es nicht lange, bis ich auf Svenjas Blog stieß.

Svenja ist transsexuell und hat ihren Weg vom ersten ersten Tag an akribisch, schonungslos offen aber auch mit viel Humor online dokumentiert. Ach, ich brauche das ganze gar nicht wortreich umschreiben, lest einfach diesen Zeitungsartikel über ihren Blog in den Kieler Nachrichten, oder schaut direkt in ihren Blog: Svenja-and-the-City. Darüber, was Svenjas Blog für mich persönlich bedeutete und möglich machte, werde ich in Kürze noch ausführlich berichten…

Solche Frauen braucht das Land!

Transsexuelle, die ihre privatesten Details nach außen kehren, leisten einen unbeschreiblichen und unbezahlbaren Dienst für andere, die ihren Weg noch vor sich haben. Vom Bewusstwerden und Akzeptieren über das Coming-Out und die Transition, nichts von alle dem erscheint auch nur annähernd machbar bevor man nicht jemanden sieht, der es getan hat. Ich hätte so gerne etwas getan, um etwas dankend an Svenja zurück zu geben. Mir wurde aber bewusst, dass ich nicht viel tun kann für Svenja, dafür aber viel für andere. Ich schrieb ihr eine lange Mail, voll von dankenden Worten, aber auch mit dem Versprechen: Auch ich werde meinen Teil beitragen, ich werde einen Teil meiner Privatheit aufgeben um anderen ein Vorbild, eine Stütze, eine Inspiration oder ein Hoffnungsschimmer zu sein.

Aber Vorsätze sind immer leichter gesprochen als umgesetzt. Ich hatte zwar schon einen lauffähigen Blog, den ich nur noch mit neuen Inhalten füllen musste, sowie mit einem neuen Banner, um den alten Namen loszuwerden. Aber irgendwas hielt mich zurück. Auch wenn doch nun praktisch alle wissen, dass ich transsexuell bin, und ich mit praktisch jedem darüber spreche: darüber zu schreiben ist schwierig. Verdammt schwierig. Vielleicht bin ich auch einfach nicht die richtige Person, um darüber zu bloggen, und sollte mich lieber anders nützlich machen?

Alternativen zum Blog

Inzwischen kannte ich auch viele amerikanische Seiten über Transsexualtiät. Manche sind ebenfalls chonologisch geordnete Blogs, andere sind klar strukturierte Webseiten mit sachlichen Informationen, manche mischen beides. Vielleicht läge mir das eher? Aber schon jetzt gibt es viel zu viele solche Seiten, jede für sich ist wertvoll und unverzichtbar, aber ihrer Gesamtheit sind sie ein heilloses Chaos, über das niemand einen Überblick bewahren kann. Und jede der Infoseiten für Transsexuelle hat ihre Themenschwerpunkte, stellt die Meinung oder Erfahrung von Einzelpersonen oder kleinen Gruppen dar, und viele werden auch seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Die Autoren und Autorinnen haben verständlicherweise irgendwann andere Lebensschwerpunkte als ihre Transsexualität.

Der einzige Weg, wie ich die Lage verbessern könnte, wäre vielleicht ein Wiki. Hier könnte es eine zentrale Informationsquelle geben, die von vielen Bearbeitet wird, wo einerseits jeder sein persönliches Wissen einbringen kann, und andererseits auch Informationen von anderen Seiten gesammelt und zusammengefasst werden können. Ein Wiki über Transsexualität und verwandte Themen aufzusetzen, mit ersten Inhalten zu füllen, und dann zu moderieren, das könnte mein Beitrag für eine bessere Welt für Transsexuelle sein…

Nun, ich war nicht untätig. Ich kann sogar wohl behaupten, schon über 100 Stunden in besagtes Wiki investiert zu haben, welches nun kurz davor ist, veröffentlicht zu werden. Dazu gibt’s dann natürlich auch die entsprechende Ankündigung hier im Blog, wenn es soweit ist. Aber ich werde mich jetzt aber nicht auf ein Datum festlegen!

Und doch wieder der Blog

Erstaunlicherweise ist aber nun doch mein Blog schneller gewesen, und enthält nun erste Beiträge von mit, die sich mit Transsexualität auseinandersetzen. Ich habe endlich wirklich Stufe 1 erreicht. Ich habe langsam auf Facebook eine Balance gefunden zwischen meinen Interessen (Programmierung, Geektum, Fotografie, Transsexualtiät, Politik, Queerness, Feminismus…) und so auch eine neue, gemischte Richtung für meinen Blog gefunden, wie ich hier berichtet habe. Bis vor wenigen Tagen ging das nicht sehr in die Tiefe, und vor allem wusste wohl niemand, dass ich nach einem Jahr Pause wieder aktiv blogge.

Vorgestern passierte es dann, dass Janet Mock über Facebook ihren neusten Blogpost ankündigte. Sie ist eine extrem sichtbare Persönlichkeit in den USA, eine Transsexuelle die ihr Leben per Blog und Podcast beschreibt, auf Konferenzen Vorträge hält, ständig in den Medien ist… ein echtes Vorbild an Öffentlichkeit. Sie ist sicher für tausende von Amerikanern das, was Svenja für mich und viele andere deutsche ist. Was ich bis vorgestern nicht wusste: Sie ist erst seit weniger als einem Jahr an der Öffentlichkeit. Davor hat sie Jahre lang “stealth” gelebt, also so, dass nur ihre engsten Vertrauten von ihrer Transsexualität wussten. Sie ist innerhalb weniger Monate zu einer kraftgebenden Leuchtgestalt für so viele Menschen geworden, wie kaum jemand anders.

Und sie hat mich daran erinnert, dass ich das auch sollte. Sie hat mich an mein “Versprechen” gegenüber der Welt erinnert, dass ich Svenja gegenüber geäußert habe. Sie hat mich daran erinnert, mal wieder in Svenjas Blog zu schauen. Dort heißt es:

“Meine Personenstandsänderung war das letzte TransThema in meinem Blog. Es gibt im Blog keine Andeutung meiner Vergangenheit mehr.”

Das Klingt so, als wird dort ein Job frei… Ich kann nicht genau das tun, was Svenja getan, weil mein Leben ein völlig anderes ist. Ich kann nicht genau das tun, was Janet tut, weil ich nicht so sein kann wie Janet ist. Aber ich kann mein bestes tun. Mein Blog mit seinen viel zu langen Texten wird nicht die Welt retten. Mein Wiki wird es nicht. Aber es sind zwei Puzzle-Stückchen, weitere werden folgen, wenn ich dazu bereit bin. Und Menschen wie Svenja, Janet, Jula, Claudia, Jeanette, Madeline, Lynn, Lannie, Balian und viele andere werden mich durch ihr Werk regelmäßig daran erinnern, mich selbst zu prüfen. Das heißt, ab und zu nachzusehen, ob ich inzwischen genug Erfahrung, Weisheit, Kraft, Motivation, Mut und Zeit gesammelt habe, um ein weiteres Puzzlestück beizutragen.

Die Welt ist im Wandel. Ich und mein Blog auch.

Lang war’s ruhig in diesem Blog. Wie der vorherige Post vom 14. April 2011 sagt:

“If you read this text, then you’ve already been served by my new server. (…) However, I suspect that the transition might have led to a few minor problems.”

Die Transition der Webseite von einem Server auf eine andere war aber wohl das kleinere Problemchen.

And if you read this text, you’ve been served by my new self :)

Ich selbst habe nämlich auch eine Transition hinter mir, von Brian nach Lena, von Mann zu Frau. Read more

Site finally moved to a new server

If you read this text, then you’ve already been served by my new server. The times of slow downloads and endless response times are finally over. However, I suspect that the transition might have led to a few minor problems. If you find any errors on my site (especially broken links and missing images), please drop me a line.

Comments working again

Sorry dear readers and commenters, the comment feature on this site was broken for an unknown time, so any comments you tried to write in the recent past may be forever lost. If your comment already appeared online, it’s probably still there (unless you are an evil spam bot).

The feature has now been repaired so you can start commenting again.

Thanks to Dominik for reporting!

Just in case you are interested in the cause: The plugin WP-reCAPTCHA has stopped showing a Captcha input field and prevented anyone from commenting. If you are using it on your site, you should check if it’s still working.

Project portfolio now ready to use, and Email notification

Project Portfolio

After more than a month of testing and optimizing, my project portfolio is now fully available. This means, you can now get an overview of what I’ve done (mostly while studying “Medieninformatik”) and what I’m currently doing, as well as read all the details about each of those projects.

In addition to what was online before, the usability and performance is now optimized, and the undocumented projects were removed from the filtered view, so you don’t end up in pages telling you “No content yet”. They will be re-added when I’ve had time to document them. And then there are even more projects to add, so it won’t get boring in the foreseable future.

Email notification

This site features an RSS feed, but since not everybody likes RSS, you can now also subscribe to this blog by Email. Rest assured that I’m not going to sell your addresses to spammers or anyone else. (I’m expecting no more than 1 new subscriber per month, so there’d be no big deal for me anyway).

After entering you email, you will get a confirmation mail, and after visiting the link, you’ll have the chance to adjust your notification settings, e.g. to be notified about some categories only.

Site re-design and a first glimpse on the project archive

If you were here before, you probably noticed that I redesigned this blog. This is not only because I became aware of the previous ugliness, but is also needed as preparation for the next big change on lenaschimmel.de: Launching the “project archive”.

There is a new link at the top, called “projects (beta)“. This post is not intended to attract more visitors to that page, not yet. It’s here to keep some of you from doing so, because it is not yet finished. I will ask a limited number of people to test the new features as they are implemented.

If you really wish, you may want to proceed into the project archive and play with the current version without explicit invitation, but since you cannot know which features should already work and which are broken by design, you won’t be able to do any useful testing without prior instruction.

But if you find any (new) errors in the blog (like missing or mis-aligned pictures, dead links, CSS glitches), please leave a comment!

Update:

The project archive is now functionally rather complete. Still, scaling and animation don’t work very well together. Also, it is currently not usable with Javascript turned off. It will be easy to add limited functionality without JS, but would be several hours of work to make all of it work.

The biggest “drawback” is probably the lack of content. But since I can now add/modify projects from within the wordpress admin interface, I will add new content every now and then. Whenever there are bigger additions, I will blog about it.

Me, my websites and blogging

My first website

Since I had an Internet connection, I also had a homepage. Because PHP and other dynamic web languages were not part of the free hosting services at this time, I wrote my own offline homepage generator, or what would be called a “content management system” nowadays. It’s “offline” because it ran locally on my PC, generated an number of html-files, and left it up to me to upload them over my 33 kbit/s line.

As you can see on the picture, I had a well planned site structure for the site, which regrettably has never been filled with content. For me, the work flow was not “Oh, today I might want to fill in some of the gaps on my website… like… err… this one: Musik”. Rather, I had some thought and just needed a platform to express it.

A post-based website

Because of this, I added a post system to hpd2, which allowed me to put a new post on the home page that would push the older posts into an archive. It turned out that my early posts either belonged into the “private” category, or into “programming”, so I implemented a simple category system. Sadly, the most “recent” picture of that website is about 10 years old and just before I built the post system.

Some time late, I remember it to be around Christmas, one of my PCs ran into serious hardware problems, which made me personally unhappy, at the same time hindering me to fulfill my programming visions regarding Open GL. I could still update my website and share my sorrow with the world , but should this go into “private” or “programming”? This was the first time I felt the need for something better than just categories. And so I went ahead an invented what would late be known as “tags”.

A break

Some months later, I finally realized that no one is interested in reading about my life, both privately and programatically, so I eventually stopped updateing that site. After maybe a year without updated it had undergone the automatic garbage collection of the web host and was lost until today, when I found an old offline copy on one of my hard drives.

What’s a blog?

In the retrospective, it’s pretty clear that my website was a blog, but at that time, I did neither know the word “blog” nor the concept behind it – it was kind of my invention, even though I was not the first to invent it. That’s typically me: Being on the bleeding edge when it comes to my own creativity, but lagging years behind in noticing what’s happening around me.

One of my websitesSome years later, blogs became so popular that even I heard of them. My first thought was: “Who would be interested to read that stuff?”, and only after that the resemblance of “blogs” and my first website came to my mind. So I thought about blogging as a collective abberation, with myself as one of the first to have gone through it. I came to my senses and stopped it, and so would they.

Consequently, my next website was planned from the beginning without a blog. Anyway, it was at least as ugly as the ones before and suffered other fundamental problems which made me abandon it rather soon.

A comeback

Well, time has proven that blogs are not that brain dead, and now that I have familiarized myself with reading blogs (as you can see on the right sight in my blog roll), it seems to be the right time to come back to that good old habbit of writing a blog.

So what can you expect from it? It’s definitely going to be kind of nerdy, as I’m definitely a nerd. Whenever possible, I’ll be trying to write in a way that lets the non-nerds understand me, so that after some time of constant consumption of my thoughts, they might eventually also become nerds ;) Other than that, don’t expect anything, ok?

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